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Rückblick auf die Junisession 2026 des Grossen Rats

19. Juni 2026 – Direkt nach den kantonalen Wahlen vom 14. Juni 2026 fand die Junisession des Grossen Rats statt. Sie markierte zugleich den Abschluss der Legislatur 2022–2026: Zahlreiche langjährige Ratsmitglieder wurden verabschiedet, mit der neuen Legislatur ziehen einige neue Gesichter in den Rat ein.

Im Zentrum der dreitägigen Session standen unter anderem folgende Geschäfte:

Jahresrechnung und Geschäftsberichte 2025
Der Grosse Rat genehmigte die Jahresrechnung 2025 des Kantons Graubünden und nahm diverse Geschäftsberichte kantonaler Institutionen zur Kenntnis, darunter jene der Graubündner Kantonalbank, der Rhätischen Bahn und der Fachhochschule Graubünden.

Finanzausgleich der Bündner Gemeinden
Der Rat nahm den zweiten Wirksamkeitsbericht 2021–2026 zum Finanzausgleich zur Kenntnis und beschloss eine Teilrevision des Finanzausgleichsgesetzes.

Wahl Regierungspräsidium 2027
Für das Jahr 2027 wählte der Grosse Rat Carmelia Maissen zur Regierungspräsidentin und Peter Peyer zum Regierungsvizepräsidenten.

Weitere Themen
In der Fragestunde sowie bei diversen Aufträgen und Anfragen befasste sich der Rat unter anderem mit der Entlastung des Mittelstands bei den Krankenkassenprämien, der Situation des Pflegepersonals, den Regionalspitälern und der handyfreien Schulzeit an der Volksschule Graubünden.

Am Rande der Session unternahm der Grosse Rat zudem einen Arbeitsbesuch am Eidgenössischen Schützenfest.

Weitere Informationen zur Session finden sich auf der Webseite des Grossen Rats.

Rückblick in Bildern

Bild 1: Die Mitte-Grossräte der Region Imboden der Legislatur 2022-2026 (v.l.n.r. Erich Kohler, Reto Loepfe, Gian-Andrea Haltiner, Jürg Heini)
Bild 2: Wahlprozedere für das Regierungspräsidium
Bild 3: Abschied der abtretenden Grossrätinnen und Grossräte der Mitte-Fraktion
Bild 4: Regierungsrat Marcus Caduff und Grossrat Jürg Heini am Schützenfest

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